Abmagerung - Hundekrankheitssymptom
Abmagerung beim Hund
Die Abmagerung ist häufig eine Begleiterscheinung von Parasitenbefall oder anderen auch schwerwiegenden Erkrankungen. Auch schlechtes Futter oder eine unzureichende Futtermenge kann dafür verantwortlich sein.Äußere Anzeichen der Abmagerung
Wenn Hunde abmagern verlieren sie Fettgewebe und Muskelmasse. Es kommt zu Kräftemangel, glanzlosem und struppigem Fell. Die Rippen sind sehr gut unter dem Fell erkennbar und auch die Wirbel- und Beckenknochen stehen hervor.
Verhaltensauffälligkeiten bei Abmagerung
Durch den Abbau von Muskelmasse wird der Hund kraftlos und mit der Zeit lustlos und apathisch. Die meiste Zeit liegt er an seinem Lieblingsplatz.
Gegenmaßnahmen
Ist die Abmagerung ernährungsbedingt, sollte der Hund aufgepäppelt werden. Mit mehreren Mahlzeiten am Tag, die nicht so groß ausfallen dürfen, sollte man anfangen. Dazu verwendet man vollwertiges Hundefutter (entweder Fertigfutter oder Rohfutter). Zusätzlich kann die Gewichtszunahme mit der Gabe von Vitaminpräparaten und Aminosäuren unterstützt werden. Will der Hund nicht fressen oder übergibt er sich direkt nach dem Fressen wieder, sollte er einem Tierarzt vorgestellt werden.
Häufig liegen einer Abmagerung auch ernst zu nehmende Erkrankungen zugrunde, die von einem Tierarzt behandelt werden sollten. Dazu zählen unter anderem Stoffwechselstörungen, Magen- und Darmerkrankungen – auch chronische, Räude, Staupe, Geschwülste, Pankreasinsuffizienz oder die Stuttgarter Hundeseuche.
Insbesondere bei älteren Hunden kann es bedingt durch Zahnschäden zu Abmagerungen kommen.


