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Der Labradoodle (Mischlingshund)

Der Labradoodle gehört zu den Mischlingshunderassen

Beim Labradoodle handelt es sich um einen sogenannten Designerhund, der aus einer gezielten Kreuzung zwischen Labrador und Großpudel entstanden ist. In Deutschland ist er, im Gegensatz zu anderen Ländern wie Australien, noch nicht als Rassehund anerkannt.

Kurzinformation zur Rasse Labradoodle

Der Labradoodle ist eigentlich kein Rassehund, sondern eine gezielte Kreuzung. Es sollte ein Hund entstehen, der wenig Haare verliert und dadurch auch für Allergiker geeignet ist. Die Widerristhöhe liegt zwischen 54 und 65 cm, gewichtsmäßig ist der Labradoodle bei den mittelgroßen Hunden mit 25-35 kg angesiedelt. Mittlerweile gibt es auch kleinere und leichtere Labradoodle, die dadurch entstanden sind, dass Kleinpudel oder Zwergpudel mit eingekreuzt wurden. Da es sich beim Labradoodle um einen Mischling handelt, ist damit zu rechnen, dass verschiedene Varianten bezüglich der Größe, des äußeren Erscheinungsbildes und des Charakters entstehen. Das Fell kann von weiß über creme und rotblond bis dunkelbraun oder schwarz gefärbt sein. Auch mehrfarbige Labradoodle gibt es. Trotz vieler Versuche ist es noch nicht gelungen, den Fellwechsel des Labradoodle ganz zu verhindern. Allerdings wächst das Fell kontinuierlich, dadurch bedarf das Fell des Labradoodle einer intensiveren Pflege. Gelegentlich sollte man seinen Labradoodle trimmen lassen.

Rassencharakter des Labradoodles

Der Labradoodle ist ein angenehmer Familienhund, der nicht nur sehr intelligent sondern auch sehr gelehrig ist. Den Labradoodle zu erziehen ist leicht. Er ist friedlich und verträgt sich auch mit Kindern und anderen Tieren sehr gut. Der aktive und verspielte Labradoodle kann aber auch anstrengend werden, da er immer mal wieder neue Anregungen und Zuwendung braucht. Eine sinnvolle Beschäftigung ist für den Labradoodle das Beste.

Herkunft und Nutzen des Labradoodles

Im Jahr 1989 wurde der erste Labradoodle geboren. Durch die Kreuzung zwischen Großpudel und Labrador-Retriever wollte der Australier Wally Conron einen Blindenhund erschaffen, der kaum noch Haare verliert unddamit auch für Allergiker geeignet ist. Auch sein Geruch ist nicht so stark nach „Hund", selbst dann nicht, wenn der Labradoodle nass ist. Die Auswahl fiel auf diese beiden Rassen, da der Labrador-Retriever sehr gelehrig ist und der Pudel nicht haart. Der gelehrige Labradoodle eignet sich auch hervorragend als Begleithund oder Therapiehund. Der Name Labradoodle ist eine Zusammensetzung aus den englischen Namen der Elterntiere Labrador und Poodle.

Haltung, Pflege und Lebenserwartung

Der Labradoodle ist durch sein freundliches Wesen der ideale  Familienhund und Haushund. Das Fell haart nur wenig, damit muss der Labradoodle weniger intensiv gepflegt werden, allerdings ist es empfehlenswert, ihn ab und an scheren zu lassen. Die Lebenserwartung des Labradoodles liegt bei 12-15 Jahren.

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