Hunde entwurmen - ein wichtiger Bereich in der Hundepflege
Hunde in bestimmten Abständen mit einer Wurmkur zu entwurmen trägt zur Gesundheit und zum Wohlbefinden des Vierbeiners bei
Hunde entwurmen mit der ersten Wurmkur sollte bereits schon im Welpenalter geschehen. Dafür sollte er mindestens acht Wochen alt sein. Entgegen vieler Meinungen, können Hunde die Parasiten bereits im Mutterleib bekommen. Sie werden durch das Blut über die Nabelschnur übertragen. Das Gute daran ist, dass das Tier auch ohne Wurmkur schon ein paar natürliche Abwehrstoffe gegen die Würmer bilden kann. Würmer wirken sich aber in jedem Fall auf die Entwicklung des jungen Hundes sehr nachteilig aus, da sie ihm ständig Nährstoffe entziehen und damit das Wachstum beeinträchtigen. Weiter können die Parasiten mit der Muttermilch übertragen werden. Die Gefahr, dass der Welpe Würmer hat ist somit schon sehr groß, junge Hunde entwurmen ist deshalb unerlässlich. Ein ausgewachsener Vierbeiner sollte alle drei Monate eine Wurmkur erhalten, mindestens aber einmal jährlich.
Große Auswahl an Hundewurmkuren
Die Häufigkeit der Wurmkur hängt auch vom Tier selbst ab. Würmer werden auf verschiedenen Wegen übertragen, beispielsweise durch das Fressen oder Schnüffeln an Exkrementen von Artgenossen oder anderen Tieren. Auch durch das Lecken an anderen Hunden oder durch Flöhe können sie erworben werden. Der Vierbeiner kann Würmer auch durch das Fressen von Kadavern von kleinen Tieren oder sonstigem Unrat erhalten. Wurmeier können sich nahezu überall befinden, sogar an den Schuhsohlen von uns Menschen und können dadurch folglich auch in die eigene Wohnung gebracht werden. Deshalb benötigt auch ein Hund der nur im Haus lebt eine regelmäßige Wurmkur. Hat man ein aktives Tier, das seine Nase gern überall hineinsteckt, viel draussen ist und dazu neigt, alles was interessant riecht zwischen die Zähne zu nehmen, empfiehlt es sich, die Wurmkur relativ oft zu machen.
Es gibt zudem unterschiedliche Arten von Würmern. Am bekanntesten sind die Spul- und Bandwürmer. Außerdem gibt es Haken-, Peitschen-, Lungen- oder Herzwürmer, die beim Hund vorkommen können. Um sicher zu gehen sollte man sich mit dem Tierarzt absprechen und die Wurmkur entsprechend anpassen. Leider wirkt eine Wurmkur nicht vorbeugend, sie kann nur die Parasiten abtöten, die bereits im Tier leben. Es können also immer wieder Würmer beim Vierbeiner auftauchen, obwohl er entwurmt wurde.
Hunde entwurmen ist dringend notwendig und wird von vielen Halter unterschätzt
Hunde entwurmen sollte ein wichtiges Thema für jeden Halter sein. Würmer sind gefährlich und schwächen den Körper des Tieres, da sie ihm Nährstoffe entziehen. Je mehr Würmer ein Vierbeiner hat, desto mehr beinträchtigen sie sein Wohlbefinden und seine Gesundheit. In manchen Fällen kann ein Tier sogar an den Parasiten sterben, wenn sie im Körper überhand nehmen. Hunde entwurmen ist deshalb mindestens genauso wichtig, wie das regelmäßige impfen. Man sollte dabei auch an die eigene Gesundheit denken, manche Arten von Würmern können auch vom vierbeinigen Freund auf den Menschen übertragen werden. Hunde entwurmen ist deshalb wichtig für den Vierbeiner, wie auch für sein Herrchen oder Frauchen.
Symptome die auf einen Befall mit Würmern hinweisen können sind zum Beispiel
- stumpfes, glanzloses, struppiges Fell
- abgemagerte Erscheinung obwohl viel Futter aufgenommen wird
- geschwächte Gesundheit/ Kondition
- Durchfall
- Husten
- Ausfluss aus der Nase
zusätzliche Symptome die beim Welpen auftreten können
- angeschwollener oder dicker Bauch (Wurmbauch)
- verzögertes Wachstum/ verlangsamte körperliche Entwicklung
- weniger Aktivität im Gegensatz zu Artgenossen
Mein Vierbeiner frisst seine Wurmkur nicht - Wie bekomme ich die Wurmkuren in den Hund?
Die regelmäßigen Wurmkuren beim Tierarzt zu kaufen ist eine Sache, den Hund auch tatsächlich dazu zu bringen, sie zu fressen, eine völlig andere. Viele Vierbeiner wissen schon lange bevor ihnen ihr Besitzer die Wurmkuren vor die Nase hält, dass etwas unangenehmes auf sie zukommt. Hunde können dies am veränderten Verhalten ihres Halter erkennen. Außerdem schmecken Wurmkuren wohl nicht besonders gut und viele Vierbeiner versuchen deswegen, sie schnellstmöglich wieder loszuwerden, sobald sie sie riechen oder schmecken. Beim Verabreichen von Wurmkuren kann man sich deshalb mit einem Trick helfen. Unsere vierbeinigen Hausgenossen kennen keine Hinterlist und keine Lügen, das kann man sich in diesem Fall zu nutze machen. Lassen Sie das Tier zuerst sein normales Futter fressen, Wurmkuren sollten nicht auf leeren Magen gegeben werden. Tun Sie dabei so, als stünde nichts besonderes an.
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Am besten verabreicht man das Wurmmittel dann in einer Scheibe Wurst, noch besser in Leberwurst, hier kann der Hund die Wurmkuren auch schlechter riechen. Lassen Sie den Vierbeiner dabei in dem Glauben, dass er nun etwas ganz besonders leckeres bekommt oder lassen Sie ihn vorher einen Befehl ausführen. Dann geben Sie die Wurst, die das Wurmmittel enthält als Belohnung. Der Hund wird die Wurmkuren nun von selbst gierig hinunterschlingen ohne es zu merken.


