Hundezähne putzen hält das Hundegebiss lange funktionstüchtig und gesund
Das Hundegebiss ist viel mehr als ein Kauwerkzeug für unsere Vierbeiner
Das Hundegebiss besteht beim erwachsenen Vierbeiner aus 42 Hundezähnen. Diese haben unterschiedliche Formen, vorne befinden sich die Fang- und Schneidezähne, im hinteren Teil des Hundegebisses, stehen die vorderen und hinteren Backenzähne. Je nach Rasse haben die Tiere eine unterschiedliche Form des Schädels, die meisten besitzen ein Scherengebiss. Welpen kommen zunächst ohne Hundezähne auf die Welt, dann erst brechen die Milchzähnchen bei ihnen durch. Dies sind 26, die dann nach und nach von den bleibenden Hundezähnen ersetzt werden. Während des Zahnwechsels sollte das Gebiss regelmäßig kontrolliert werden, um Probleme rechtzeitig zu erkennen. Im Alter von einem halben Jahr ist der Wechsel im Hundegebiss bei den meisten Vierbeinern beendet. Bei Rassen, denen eine sehr kurze Schädelform angezüchtet wurde, kann es vorkommen, dass einige Hundezähne schief gestellt sind oder sogar ganz fehlen, da nicht genügend Platz für alle Zähne im Kiefer vorhanden ist. Hunde haben keine Hände wie wir, Zähne sind für sie deshalb weit mehr als nur Werkzeuge zum Kauen. Wollen sie etwas tragen, wird dies mit dem Maul bewerkstelligt, wollen sie etwas genauer untersuchen, beißen sie hinein. Ist ein Zahn erst einmal kaputt, gibt es in den meisten Fällen keinen Ersatz. Der Erhalt der Funktionalität des Hundegisses ist aus diesem Grund besonders wichtig.
Vorbeugende Pflege für die Hundezähne hält das Hundegebiss lange gesund
Mangelhafte Pflege kann auch im Hundegebiss zu Schäden und Problemen führen, wie
- Zahnbelag
- Zahnstein
- entzündetes Zahnfleisch
- schlechter, stinkender Atem
- Zahnausfall
- Infektionen im Körper des Tieres als Folge von Entzündungen im Maul
Das Hauptproblem ist wohl derZahnstein bei Hunden. Dieser wird vom Halter des Tieres meist erst bemerkt, wenn es bereits einen sehr schlechten Atem hat. Nach einiger Zeit bilden sich Entzündungen im Maul des Vierbeiners, die auf den Zahnstein bei Hunden zurückzuführen sind. Hat der Hund Zahnstein, muss dieser von den Hundezähnen vom Tierarzt unter Narkose entfernt werden. Vorbeugende Zahnpflegemaßnahmen beim Vierbeiner hört sich zwar komisch an, erspart dem Tier aber eventuell viel Leid und Stress. Saubere und regelmäßig gepflegte Hundezähne können das Leben des Tieres um bis zu fünf Jahre verlängern.
Zahnstein bei Hunden kann durch das Putzen der Zähne vermieden werden. Dies kann der Vierbeiner auch selbst tun, indem er kaut. Für die Pflege des Hundegebisses gibt es im Handel spezielle Kauknochen aus hartem oder weichen Naturkautschuk (Naturvollgummi) oder aus Zellfasern in unterschiedlichen Größen. Diese Knochen besitzen verschiedene Noppen und Rillen, die beim Kauen die Hundezähne säubern. Weiter gibt es zur Vermeidung von Zahnstein bei Hunden Knochen und Kaustreifen aus zäher getrockneter Rinderhaut oder Getreide. Auch hier wird das Hundegebiss durch die mechanische Einwirkung beim Kauen gesäubert. Der Effekt ist ähnlich wie bei einer Zahnbürste. Auch für die Hundezähne gibt es Bürsten und Zahnpasta, die an die Bedürfnisse der Tiere angepasst sind, zu kaufen. Damit kann man das Hundegebiss täglich säubern und entfernt beim Hund Zahnstein. Allerdings lässt sich nicht jeder Vierbeiner diese Behandlung gern gefallen. Er sollte möglichst schon als Welpe spielerisch an das Säubern der Hundezähne gewöhnt werden.


